Mittwoch, 8. Januar 2014

22.12 Snorkling Tour

Sonntag, 22. Dezember 2013

Wir werden mit einem PickUp vom Tourveranstalter um 7.30am abgeholt.
Als nächstes steigen Lars (Stuttgart) und Bridney und Megan (Kalifornien) auf.
Mit 14 weiteren internationalen Touristen gehen wir an Board unseres Ausflugsbootes und stechen in See. Der Himmel ist sehr bewölkt und es ist stürmisch. Kaum um die erste Bucht herum erwarten uns schon die ersten Monsterwellen….
Unser 1.Stop „Sharks Bay“ liegt wellengeschützt jedoch keine (versprochenen) Sharks zu sehen (aber was will man auch erwarten – wenn 80 Personen mit Schwimmweste und Schnorchelausrüstung ins Wasser springen)….
2. Stop ins „Pinacle Bay“ hier soll es eine fantastische Unterwasserwelt geben … aber leider ist das Wasser aufgewühlt und trüb …
Am „Sairee Beach“ ankern wir weit auf dem Meer, da es in Ufernähe noch ungemütlicher zugeht. Hier ist auch Mittagspause und wir bekommen einen Imbisssnack. Es wird kalt und der Wind und die Wellen nehmen zu. Unser letzter Stopp ist die vorgelagerte kleine Nachbarinsel Nang Yuang – die Ausflugsattraktion der Gegend.
Kurzfristig heißt es das Wetter lässt die Überfahrt nicht zu - dann fahren wir aber trotzdem …
Unser Schiffsführer weist ins daraufhin die Taschen gut festzuhalten, am besten schützend vor die Bauch, wir schauen uns fragend an und ein paar Sekunden später wissen wir warum. Noch höhere Wellen peitschen ins Boot und wir werden schon bald sehr nass. Wir versuchen uns mit den Schwimmwesten zu schützen, helfen tut es jedoch kaum. Nach 1/2 Stunde Überfahrt sind wir endlich angekommen, doch der Wind ist so stark, dass wir an der üblichen Anlegestelle nicht anlegen können. Weil das Boot immer wieder in starke Schräglage gerät, was das Anlegen erschwert, bekommen wir die Anweisung mit unserem Körpergewicht das Boot auszugleichen!!! Also, Schräglage links, wir müssen alle nach rechts und umgekehrt. Die Anlegemanöver wird zum aufregenden Ereignis und wir treiben schaukelnd Richtung Pier. Im Militärton bekommen wir dann die Anweisung zum überspringen…wow
Die Insel ist einmalig schön ein Traum  - obwohl Wetter nicht gut. Wir bleiben fast 3 Stunden, erklimmen den View-Point, schwimmen u gehen spazieren. Um 15pm gehen wir an Board- wieder ein schwieriges Unterfangen und es Bedarf vieler hilfreiche Hände, damit alle sicher an Board kommen. Wind wird noch stärker, ich schätze ihn nun auf über 7Bft. Tom unser Schiffsguide zählt ab und was ist... Es fehlen zwei…! Es dauert eine Weile bis die Passagierliste herausgekramt und wir aufgerufen werden. Zuerst müssen wir aufzeigen, also alle die, die rote Bändchen (die bekamen wir zu Beginn der Tour), dann die Pink-Gelben - aber es gelingt nicht herauszufinden wer fehlt. Unser sonst so cooler Guide gerät leicht in Panik.
Irgendwie klappt das mit dem Aufzeigen und Abzählen nicht, so dass dann die Liste rumgeht und alle Anwesenden sich ausstreichen müssen. Es wird gefunkt, diskutiert und gestikuliert und es stellt sich heraus, dass der Japaner und Christina aus Australien fehlen. Während wir weiter umherschaukeln springt unser Guide von Board und machst sich auf die Suche. Mittlerweile ist es auf der Insel ruhig geworden, denn alle Ausflugsboote haben schon abgelegt. Wir sind die letzten.
Irgendwann kommt er wieder – aber alleine. In einem abenteuerlichen Sprung über den Bug kommt er wieder an Board. Über Funk erfährt er, dass der Japaner über Nacht auf der Insel bleibt (es gibt dort eine kleine Unterkunft) aber von Christina ist keine Spur. Wir Passagiere werden befragt aber keiner weiß etwas Näheres. Zwei deutsche Mädchen hinter uns haben sie kennen gelernt, aber sie wissen nichts über sie
Irgendwann fahren wir los, denn es dämmert schon. Keiner weiß was über Christina, keiner erfährt wo sie ist, wir erfahren es auch nicht mehr bevor wir von Board gehen - hoffen aber alle, dass es ihr gut geht und ihr nichts passiert ist. ...
Abends verabreden wir uns noch mit Lars, Britney und Megan zum Abendessen am Sairee-Beach.
Wir werden mit einem PickUp vom Tourveranstalter um 7.30am abgeholt.
 


Dann holen wir Lars (Stuttgart) und Britney und Magan (Californien) aus ihren Hotels ab. Wir verstehen uns gleich praechtig.

 
... dann geht's auf's Ausflugsboot


... wieder diese hohen Wellen ...


... deshalb koennen wir nur 3 der geplanten 6 Schnorchelspots anfahren


Imbisssnack an Board - nicht sehr edel, aber der Hunger haut's rein



 
 
 Nang Yuan -  ein kleine vorgelagerte Insel Nordwest;ich von Koh Tao 
 
 
 Bei weniger Wellengang kann man auch zur anderen Insel gehen 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abend treffen wir uns wieder an unserer Lieblingsmeile - am Sairee-Beach
 



... und lassen unsere ersten Himmelslaternen (fire-balloons) steigen
 


 
... wir haben noch einen weiteren Gast am Tisch ... der scheint seinen Teller auch immer aufzuessen :)))
 


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