Donnerstag, 3. Juli 2014

Es geht wieder weiter :))))



Hallo meine lieben Blog-Followers!

Leider habe ich schon lange keine Einträge mehr gemacht. In den letzten Wochen (Monate muss ich ja fast schon sagen- 'Oh my God', was verfliegt die Zeit) war Internet schwach, gar nicht vorhanden und/oder teuer (auf Tahiti sogar 164€/100Std!) oder ich bin viel getourt und/oder habe nette Leute getroffen und bin schlichtweg nicht dazu gekommen...

I'm so sorry :( !
Als Internet besser war, waren die Lücken sehr groß geworden, so dass ich es nicht mehr aufholen konnte. Anfangs hat es mich sehr gestresst nicht mehr aktuell zu sein und euch auf dem Laufenden zu halten - bekam ich doch immer wieder so liebe Rückmeldungen, und dass ihr es Schade findet nichts mehr von mir zu lesen...

Dann musste ich lernen, ich war auch nicht abgeneigt :), dass die Uhren im Pazifischen Becken anders ticken …
'I'm on Fiji Time, Don't Worry, Be Happy´... lautet das Motto auf den Pazifischen Inseln und die Uhren ticken hier definitiv anders (nicht nur wegen den unterschiedlichen Zeitzonen) ... und mein Blog geriet noch weiter in den Rückstand.
Meinen treuen Blog-Followers möchte ich aber nicht ganz im Stich lassen, denn ich bin euch dankbar und freue mich natürlich, dass ihr mich nicht vergessen und immer wieder reingeklickt habt - obwohl in meinem Blog schon lange nichts mehr stand…

Was nun folgt ist eine Zusammenfassung der letzten Zeit mit einem bunten Mix an Fotos...
(detaillierte Aufzeichnungen und Fotos habe ich natürlich immer gemacht, aber der Feinschliff fehlt eben).

Fazit - Französisch Polynesien



Französisch Polynesien ist traumhaft schön. Das Meer, die Lagunen, die Unterwasserwelt, die Inseln und Atolle einfach genial. Und dann das Essen … wer Fischliebhaber ist kommt hier voll auf seine Kosten. Ich BIN auf meine Kosten gekommen. Die polynesische Küche ist einfach, aber ansprechend und bekömmlich. Solche polynesischen Gerichte sind der "Poisson Cru", ein roher marinierter Fisch, oder Schweinefleisch mit Gemüse, das in einem unterirdischen Ofen gebacken wird. Ferner gibt es Fischrouladen -meist Seezungen -, die man mit Bananen und Kokosnuss in heißem Öl bäckt. Besonders gern mag ich Ceviche und Sashami (roher Thunfisch, aber nicht dünn geschnitten wie z.B. Sushi) aber alle anderen Fischgerichte schmecken auch köstlich. Breadfruit kommt nicht meinem Geschmack entgegen ...
Und dann gibt es so viel köstliches Obst (süß gereift wie Zucker) ….
Frz. Polynesien ist IMMER eine Reise wert, wenn man den Geldbeutel dazu hat (denn sonst kann man es wirklich kaum genießen). Genau aus dem Grund (weil mein Geldbeutel nicht groß genug war) bin ich nicht solange geblieben, was Schade ist. Aber immerhin … ich durfte die Erfahrung machen und habe mir einen Traum erfüllt.
Wenn ich nochmal in den Genuss von Flitterwochen kommen sollte, könnte ich mir das sehr gut in einem der Luxushotels auf einem Privatmoto vorstellen… aber bis dahin … :)))
Die Menschen in frz. Polynesien sind sehr entspannt und easy-going. Manchmal zu entspannt denn es wird viel Marihuana geraucht und Alkohol getrunken. Nicht selten trifft man auf Frauen (auch Männern, aber bei den Frauen ist es eben auffälliger) die tagsüber am Straßenrand Bier trinken.
Was ich sehr Schade finde, ist, dass man den Kontakt zu Einheimischen meist nicht hat. Zu Franzosen schon, aber eben kaum zu Polynesiern. Sie sind schlichtweg nicht interessiert und lassen es einen auch meist spüren. Sie sind distanziert bzw wird man ignoriert.
Viele Menschen in frz. Polynesien sind unglaublich dick – Männer und Frauen. Ich habe mir sagen lassen, dass es ein großes Problem ist und habe mehrfach beobachtet dass Mütter ihren Kleinkindern Tüten Chips zum Frühstück kaufen.
Sehr auffällig und zum Teil auch angsteinflößend sind die Scharen von riesigen herrenlosen Hunden (sehr oft auch Kampfhunde). Ich habe (meist) keine Angst, aber wenn jemand Angst vor großen Hunden ist es ein großes Problem.
Man sollte Französisch sprechen wenn man frz Polynesien bereist (oder Maori, aber das ist noch schwieriger). Die Sprache zu beherrschen macht vieles einfacher…

Dienstag, 24. Juni 2014

Hua´hine - meine 3. Insel in Frz. Polynesien





 Der Hafen von Huahine ist sehr klein und hier herrscht ein sehr entspanntes Treiben. Wöchentlich legt eine Fähre aus Tahiti an, dass ist ein Highlight für die Einheimischen. Die Straßen und Plätze erinnern mich an Skiathos/Griechenland vor 30 Jahren.




Viele polynesische Frauen tragen sehr schöne Blumenhüte im Alltag


... sehr alte Busse sind hier noch in Betrieb ...

Titaua (ich habe ihre Adresse aus dem Reiseführer) holt mich aus dem Ort ab und bevor wir kiten gehen, fahren wir noch kurz zu ihr nach Hause um Guillaume, ihren Mann, abzuholen und ein paar Essensachen einzupacken. Das Haus liegt ganz idyllisch und alles ist offen. Es gibt keine Fenster, sehr praktisch - so braucht sie sie auch nie putzen ...





... und nicht vergessen einzupacken - eine Papaya-Pipe. Titaua bricht ein Ast vom Papaya-Baum ab. Er ist hohl und wird später mit Marihuana gefüllt und geraucht. Sie meint, da kitet es sich besonders gut in der Lagune... mmmmhhhh, da kann ich nicht mitreden


Der Wind lässt nach und reicht nicht zum kiten -
 Guillaume und Titaua machen dafür mit mir eine Inseltour

Titaua und Guillaume - Sportler durch und durch. Jeden Tag gehen sie 3-4 Stunden Kiten oder Surfen





Wenn der Wind richtig steht, springt Guillaume mit seinem Kite über die Straße in das andere Gewässer


Diese Hunde gehen durchs Wasser und fangen Fische ...


...das sieht total lustig aus, denn sie fangen auch welche!


Lagunenimpressionen





Kokosnüsse zum trocknen ausgelegt. Wenn es regnet dann werden sie unter das Dach geschoben. Später werden sie zu Öl verarbeitet.



Wieder eine Matea, eine Kultort wie ich ihn auch schon auf Tahiti kennengelernt habe. Unter diesen Steinen liegen noch Totenschädel, sagt Titaua, aber ich schaue nicht nach. Ich muss unwillkürlich an einen Zeitungsartikel denken (ich hatte es auch 2011 in unseren Medien gehoert), den mir Leotine im Flugzeug gezeigt hat. Er berichtete von einer momentanen Gerichtsverhandlung und von Heike Dorsch (Hamburg- Pinneberg) die mit ihrem Freund Stefan 2011 auf Weltumseglung war. Es folgte das Grauen: Ihr Lebensgefährte wurde von einem Jäger auf Nuk Hiva (Marquesea Islands, nicht weit von hier) getötet und zerstückelt, angeblich Kannibalismus. Heike D. hat auch ein Buch geschrieben, um ihren Schock zu bewaeltigen (Blauwasserleben -  eine Weltumseglung die zum Albtraum wurde). 




Den Nachmittag verbringen wir bei Jean - einem Freund der in Parea wohnt. Einem paradiesischem Lagunenabschnitt an dem Suedzipfel der Suedinsel. Titaua nennt ihn Pareadise und es stimmt ...


Eine idyllische Terasse


Auch Jean ist durch und durch Wassersportler




Er serviert uns frisches Obst, z.B. riesige Pampelmusen ...




... und Jean´s niedliche Wohnung ...







Der Wind reicht für mich nicht zum Kiten, aber Guillaume schnappt sich das Surfbrett und damit kommt er ins gleiten - das schafft aber nur ein Profi wie er...








Ich darf vorne sitzen und Titaua quetscht sich zwischen das Equipment



... bei denen stellt sich diese Frage nicht ...



Kinder im Hafen - beim taeglichen Baden im Meer in der Abendsonne





Meine abendliche Location für einen Sundowner - oder 2 ...










Sonntagsmarkt


Kokosnussöl


Hier wachsen die Fische von den Bäumen :))))



Auf dem Markt gibt es viele Gerichte die verzehrfertig verpackt sind. Dies hier sind verschiedene Obstsorten in Kokosmilch eingelegt (das Rote sind Bananenblüten und das Orangene Kürbis). Ich kaufe mir beides. Es ist sehr süß aber schmeckt gut.




Sieht ekelig aus -  schmeckt aber gut (Bananenblueten in Kokosmilch)





Sashimi - roher, marinierter Thunfisch


Ceviche (roher Fisch in Limettensaft mariniert) - ursprünglich ein peruanisches Gericht, sehr lecker


Wurzelgemüse, mir unbekannt




Mein Schlafraum - zum Glück bin ich mit einem Franzosen alleine hier (wenn alle Betten belegt sind, möchte ich hier nicht wohnen , es ist sehr eng und 
Privatsphäre =O)


Mein winziges und sehr schmales Bett für stolze 40€


Sehr viele Menschen sind sehr dick hier ...